Damals und heute

Heute morgen ging ich am Strand von Barcelona spazieren. Und gerade sitze ich in Köln in der Wohnung meines Freundes und scrolle durch die Urlaubsbilder.

Ich kann mich erinnern, wie mein Großvater zum ersten Mal in den Westen reisen durfte. Schon als (schätzungsweise) 7-jähriger wusste ich, wie krass das war. Und ich wusste, dass er in eine Welt reist, die ich in ca. 60 Jahren frühestens sehen darf.

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Was wäre, wenn die AfD in den Landtag einziehen würde?

Meine Heimat ist Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist es unglaublich schön und idyllisch. Und es ist halt Heimat. Aber dort passiert irgendwie nichts und so bin ich vor Jahren quasi als Wirtschaftsflüchtling gen Westen gegangen.
Wenn ich mit Freunden, Kollegen oder Bekannten über meine Heimat rede, geht es mir ein bisschen so, wie der Autorin dieses Artikels: Ich erwische mich bei Sätzen wie „Ja, da ist es schon schön, aber…“.

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Das „E“ in Microsoft steht für Erfolg

Man kennt von Microsoft ja so einiges, aber das hier ist schon ne dreiste Nummer.

In Redmond versucht man offensichtlich so einiges um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Unter anderem mit folgender Taktik: Sie bieten ihr aktuelles OS zunächst kostenlos an. So kriegen sie die Installationszahlen schnell in die Höhe. Bevor die Rate abflacht sagen sie dann „Hey, Windows 10 wird bald doch wieder Geld kosten!“. Also installieren viele doch noch schnell und die Rate ist gerettet. So sieht wahrer Erfolg aus!

Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn sie sich damit schon zufrieden gäben. Nein. Um die Verbreitung schnell noch weiter zu erhöhen, veräppeln sie diejenigen Nutzer, die nicht aktualisieren möchten und funktionieren den „Fenster-schließen“-Button doch glatt mal um zu einem „OK“-Button um. So bekommt also der Windows-Nutzer, der kein Windows 10 haben möchte, Windows 10. Und Microsoft sagt dazu „Die Kunden wollen das so“.
Dreist, dreister, Microsoft.

Aber, liebe gebeutelte Nutzer, es gibt Grund sich zu freuen: Es gab nie so gute Alternativen wie heute.

PS: Volker fasst das ganz gut zusammen:

Früher musste man Software von Microsoft noch kaufen oder klauen. Heute muss man sich mit Händen und Füßen dagegen wehren.

meine erste App ist online

imagexif für iPhone
Mit imagexif kannst du dir die Metadaten deiner Bilder ansehen

So, fertig (vorerst). Mein großes Projekt 2015 „objektorientierte Programmierung lernen“ hat ein produktives Kind bekommen: meine erste iPhone-App ist online: www.imagexif.de
Erst mal starte ich mit einer Basis-Version. Die zeigt Meta-Daten eurer Bilder auf dem iPhone an, inkl. der allermeisten (wirklich fast alle) IPTC-Daten. Gibt nicht so viele Apps die sowas können…
Relevant ist das vor allem für (Hobby-)Fotografen aber auch für jeden, der ab und an mal mit seinem iPhone Fotos macht (also so ziemlich jeden).
Ist schon ganz interessant, was zusätzlich an Informationen in den Fotos steckt. Schaut es euch einfach mal an, die App gibt’s imagexif im App-Store ansehen für nur 99 Ct.
Die kommenden Versionen werden noch viel mehr können und die App noch besser machen; ihr dürft gespannt sein :)

An alle Hipster-Fahrradfahrer…

Orrrr echt, Hauptsache das Fahrrad ist hip und hat Reifen, maximal so breit wie ne Zwei-Euro-Münze.
Kleiner Tipp: Lernt gefälligst mal Fahrradfahren!

Eure ollen Möhren, die wahrscheinlich sämtlich mindestens so alt sind wie ihr, sind dementsprechend nicht besonders fit. Wenn eure Bremsen also 50 Meter Bremsweg bedingen, dann haltet gefälligst diesen Abstand!
Wer mir noch einmal aufs Rad knallt, weil seine Bremsen nix hergeben und mich dann debil „sorry“-sagend angrinst,  bekommt sein Fahrrad kleingefaltet!

Noch was: Nehmt eure Kopfhörer von der Birne, wenn ihr auf der Straße seid! Offiziell dürft ihr das zwar, sofern ihr euer Gehör damit nicht beeinträchtigt. ABER: bisher hat noch keiner von euch reagiert, wenn ich hinter euch auffuhr und klingeld um Platz bat.
Wie kann man nur so dumm sein, die (im Kölner Straßenverkehr ohnehin nicht geringe) Wahrscheinlichkeit sich zum Organspender zu machen, auf diese Weise in astronomische Höhen zu befördern?

 

Einfach widerlich

Als Europäer hat man es dieser Tage nicht leicht: erst wird jahrelang zugelassen, dass unglaublich viele Menschen im Mittelmeer größte Risiken auf sich nehmen um aus ihrem Elend zu flüchten. Der Rest Europas ließ Italien mit diesem Problem mehr oder weniger alleine.

Dann lässt Angie in einem ihrer seltenen emotionalen Momente zu, dass in Ungarn gestrandete Flüchtlinge nach Deutschland kommen dürfen. Alle Welt liebt sie dafür. Jetzt, kurz vor dem Oktoberfest, freut sich die CSU sich zum schwarzen Peter machen zu dürfen und lässt verlauten, dass dank ihrer Initiative nun endlich Kontrollen an den südlichen Grenzen Deutschlands statt finden.
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Kleiner Tipp für private browsing auf Safari

Die Likebuttons von Google, Facebook und Twitter können mehr als viele denken: sie ermöglichen nicht nur das schnelle Teilen von irgendwelchen Seiten im jeweiligen Portal, sondern beobachten auch euer Surfverhalten. Ein Schelm, wer den drei Diensten unterstellt, dass die Beobachtung der Surfer eher die Hauptfunktion darstellt und im Zentrum der Bedeutung für die Anbieter steht. So weit – so bekannt.

Wer, wie ich, gerne auf Safari surft, kann ein Plugin nutzen, welches die drei Dienste aus Websiten herausfiltert: Disconnect (https://disconnect.me/disconnect).

diconnectDisconnect filtert dabei nicht nur die Like-Buttons, sondern wirft auch Ad-Tracker und andere Analytics-Software aus dem Quellcode der Seite.
Wenn gewünscht, können Websites auf eine Whitelist gesetzt werden, damit sie nicht von Diconnect bearbeitet werden – sinnvoll wenn man bestimmten Anbietern vertraut.