Heute morgen ging ich am Strand von Barcelona spazieren. Und gerade sitze ich in Köln in der Wohnung meines Freundes und scrolle durch die Urlaubsbilder.

Ich kann mich erinnern, wie mein Großvater zum ersten Mal in den Westen reisen durfte. Schon als (schätzungsweise) 7-jähriger wusste ich, wie krass das war. Und ich wusste, dass er in eine Welt reist, die ich in ca. 60 Jahren frühestens sehen darf.

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Lufttaxi oder Luftnummer?
Mal kurz zur designierten Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär.

Sie meint es ginge ihr mit der mit der Digitalisierung „viel, viel zu langsam“ voran. Sie sagt so kluge Dinge wie jedes Ministerium müsse „ein Digitalministerium sein“ & „Unsere Kinder müssten programmieren lernen wie lesen und schreiben“ (Was in meinen Augen Unfug ist).

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Drohnenvideos! Mittlerweile gibt es davon ja ne ganze Menge, in jeder Qualität – meist eher dürftig. Im  Hype-Cycle dürften wir jetzt hoffentlich irgendwo am Gipfel der überzogenen Erwartungen angekommen sein…

Aber: Vor ein paar Wochen hat ein Kollege von mir ein echt cooles Filmchen online gestellt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es nur deshalb toll finde, weil die alte Heimat Rostock hier auf so ungewöhnliche wie schöne Weise zu sehen ist – aber ist ja auch egal, anschauen!

Meine Heimat ist Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist es unglaublich schön und idyllisch. Und es ist halt Heimat. Aber dort passiert irgendwie nichts und so bin ich vor Jahren quasi als Wirtschaftsflüchtling gen Westen gegangen.
Wenn ich mit Freunden, Kollegen oder Bekannten über meine Heimat rede, geht es mir ein bisschen so, wie der Autorin dieses Artikels: Ich erwische mich bei Sätzen wie „Ja, da ist es schon schön, aber…“.

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Man kennt von Microsoft ja so einiges, aber das hier ist schon ne dreiste Nummer.

In Redmond versucht man offensichtlich so einiges um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Unter anderem mit folgender Taktik: Sie bieten ihr aktuelles OS zunächst kostenlos an. So kriegen sie die Installationszahlen schnell in die Höhe. Bevor die Rate abflacht sagen sie dann „Hey, Windows 10 wird bald doch wieder Geld kosten!“. Also installieren viele doch noch schnell und die Rate ist gerettet. So sieht wahrer Erfolg aus!

Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn sie sich damit schon zufrieden gäben. Nein. Um die Verbreitung schnell noch weiter zu erhöhen, veräppeln sie diejenigen Nutzer, die nicht aktualisieren möchten und funktionieren den „Fenster-schließen“-Button doch glatt mal um zu einem „OK“-Button um. So bekommt also der Windows-Nutzer, der kein Windows 10 haben möchte, Windows 10. Und Microsoft sagt dazu „Die Kunden wollen das so“.
Dreist, dreister, Microsoft.

Aber, liebe gebeutelte Nutzer, es gibt Grund sich zu freuen: Es gab nie so gute Alternativen wie heute.

PS: Volker fasst das ganz gut zusammen:

Früher musste man Software von Microsoft noch kaufen oder klauen. Heute muss man sich mit Händen und Füßen dagegen wehren.

imagexif für iPhone
Mit imagexif kannst du dir die Metadaten deiner Bilder ansehen

So, fertig (vorerst). Mein großes Projekt 2015 „objektorientierte Programmierung lernen“ hat ein produktives Kind bekommen: meine erste iPhone-App ist online: www.imagexif.de
Erst mal starte ich mit einer Basis-Version. Die zeigt Meta-Daten eurer Bilder auf dem iPhone an, inkl. der allermeisten (wirklich fast alle) IPTC-Daten. Gibt nicht so viele Apps die sowas können…
Relevant ist das vor allem für (Hobby-)Fotografen aber auch für jeden, der ab und an mal mit seinem iPhone Fotos macht (also so ziemlich jeden).
Ist schon ganz interessant, was zusätzlich an Informationen in den Fotos steckt. Schaut es euch einfach mal an, die App gibt’s imagexif im App-Store ansehen für nur 99 Ct.
Die kommenden Versionen werden noch viel mehr können und die App noch besser machen; ihr dürft gespannt sein :)